Tunesien

 

Lage:
Die Republik Tunesien (Nordafrika) grenzt im Norden und Osten an das Mittelmeer, im Südosten und Süden an Libyen, im Westen an Algerien.
Fläche: 163.610 km².

Klimainformationen:
Die Nähe des Mittelmeers wirkt ausgleichend auf die Temperaturen des nördlichen Landesteils. In dieser Region Tunesiens sind die Sommer mit Tagestemperaturen von 30°C warm bis heiß und trocken. In den Monaten von Juni bis September kann das Thermometer an einzelnen Tagen auf Temperaturen von bis zu 40°C steigen. Die Luftfeuchtigkeit liegt während des Tages zwischen 65 und 80 Prozent. Nachts steigt die Luftfeuchtigkeit üblicherweise an und beträgt dann durchschnittlich 80 Prozent und mehr. Während des Sommers treten gelegentlich starke, aber nur kurze Regenschauer auf. Die Winter sind mild und regenreich mit einer durchschnittlichen Tagestemperatur von 15°C. Besonders im Januar und Februar ist mit täglichen Regenschauern zu rechnen. Die Übergangszone zur Wüste und das Wüstengebiet selbst sind ganzjährig heiß und überwiegend trocken. Fällt doch einmal Regen, kann er für kurze Zeit sintflutartig niedergehen. Die Schwankungen zwischen Tages- und Nachttemperaturen sind sehr groß.
Beste Reisezeit: Für den nördlichen Teil bis Ende Oktober, für die anderen Gebiete Oktober bis April.

Sprache:
Die Amtssprache Tunesiens ist Arabisch. Als Umgangssprache wird tunesisch, ein westarabischer Dialekt, gesprochen. Französisch ist als Bildungs- und Handelssprache, aber auch für Touristen von Bedeutung. Englisch und Deutsch werden in größeren Städten und Touristenzentren gelegentlich verstanden. Zeitverschiebung: Mitteleuropäische Zeit (MEZ). Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied -1 Stunde.

Einreise für Deutsche: Visumfrei für 4 Monate. Notwendig sind: bei Einreise mindestens noch 6 Monate gültiger Reisepass, Rück- oder Weiterreiseticket. Bei gebuchter Pauschalreise (Nachweis) genügt auch der bei Einreise mindestens noch 6 Monate gültige Personalausweis. Souvenirs: Zu den beliebtesten Mitbringseln gehören Keramikwaren, Silberschmuck, Chichas (tunesische Wasserpfeifen) und Teppiche. Als kulinarische Souvenirs kommen Gewürze, Datteln, Liköre und Weine in Frage. Man kauft sie am besten in den Souks oder auf den Märkten. Wer mit der Qualität auf Nummer sicher gehen möchte, sollte in den staatlichen Souvenirshops einkaufen oder sich dort zumindest eine preisliche Orientierung verschaffen. Handeln ist beinahe Pflicht!

Sehenswertes:
Tunis und der Golf von Tunis das Bergdorf Sidi Bou Said, das zu einer der größten Touristenattraktionen Tunesiens gehört. Von hier aus hat man einen wunderbaren Blick über den Golf von Tunis. An den Sandstränden von La Marsa und Gammarth kann man sich dann nach den Kulturausflügen erholen. Cap Bon und Hammamet Parasailing oder Segeln voll auf ihre Kosten. Insel Djerba Die Insel Djerba steht synonym für einen erholsamen Badeurlaub und zwar das ganze Jahr über. Neben dem beständigen Wetter mit 320 Sonnentagen im Jahr ziehen die langgezogenen Sandstrände (vor allem Sisi Mahres und Seguia) und das ausgezeichnete Sportangebot viele Sport- und Badefreunde an. Die Inselhauptstadt Houmt Souk ist um die Plätze Hedi Chaker, Farhat Hached und Bechir Seoud sehr touristisch. Entfernt man sich aber von den gängigen Routen zeigt sie ein ruhigeres, beschaulicheres Bild. Sehenswert sind die Zaouia Sidi Brahim El Djamni, die Jamaa El Ghorba (Fremdenmoschee) und die Jamaa Ettourk (Türkenmoschee). Im Musée des Arts et Traditions Populaires sind Hochzeitstrachten, alter Beduinenschmuck und alte Möbel zu besichtigen. Weitere Sehenswürdigkeiten auf der Insel sind der Leuchtturm Ras Taguerness (21 km von Houmt Souk entfernt) und das Töpferdorf Guellala. Die Insel Djerba eignet sich auch als Standort für Ausflüge auf das südtunesische Festland. Südtunesien Die bizarre, dünn besiedelte Landschaft Südtunesiens wird so häufig von Tagestouristen besucht, wie keine andere Region des Landes. Per Jeep wird der Süden besichtigt, wobei der Höhepunkt die Fahrt nach Ksar Ghilane am Rand der Sahara ist. Weitere Sehenswürdigkeiten des Südens sind Matmata, das Höhlendorf das als Filmkulisse für „Krieg der Sterne“ diente und Tataouine, das montags und donnerstags einen interessanten Gewürzmarkt zu bieten hat.